Foilsurfen ab 2019 bei 2Wave (1/2Tags Kurse für 2-4 Personen)

Foil surfing & foil pump Kurse und Sessions bieten wir vorerst nur bei Gruppenbuchungen an! Ihr könnt die 3 Stunden, in denen wir die Strecke nutzen dürfen aufteilen, wie ihr wollt. Da die Foilsurfer einzeln und nicht, wie bei den Surftrips zu zweit links und rechts, in die Wellen gezogen werden, sollte eure Gruppe (max 6P.) nicht zu groß sein! Ruft mich am besten dazu an ;-) 0177-7681638 (Frank)

  1. Auswahl Foil und Board und Mastlänge
  2. Startmöglichkeiten (take-off-Varianten)
  3. Foilsurfing mit 2Wave
  4. Feeling
  5. fit for Foil
  6. Kalkulierbares Risiko für Verletzungen

Auswahl Foil, Board und Mastlänge

Ein großer Surf-pump-Foil (frontwing) hat in der Regel mehr Auftrieb und verlängert den Intervall beim pumpen. Ein kleinerer Frontwing ermöglicht wiederum höhere Geschwindigkeit. Foils mit Stabilisatoren z.B. Wölbungen und abgeknickte "Flügelspitzen" können etwas mehr Stabilität in der Welle und beim pumpen  geben. Da viele mit SUP`s bereits Erfahrungen haben, bietet sich ein SUP-Foil an. Da sollte der Front-Flügel aber nicht zu klein gewählt werden. SUP-Boards sind etwas träger und lassen sich langsamer pumpen. Dafür kann man mit dem Paddel unterstützen und ist flexibler unterwegs. Besser oder schlechter ist schwer zu bewerten. Der Einsatz ist Entscheidend. In der letzten Zeit sind viele Foil-SUP-Boards auf den Markt gekommen. Die neuen Shapes erleichtern den Start und ermöglichen mitunter auch einen leichteren"Flatwater-paddle-take-off". Das bedeutet allein mit dem Paddel kann man sich auf den Foil ziehen und dann mit pumpbewegungen speed machen (ohne Wellen). Die Mastlänge sollte so kurz wie möglich aber so lang wie nötig sein. Je länger, desto schwieriger. 55-65cm ist für ein Surf-Pump-Foil ein gutes Maß.

Startmöglichkeiten (take-off-Varianten)

Wer "Fliegen" lernen möchte und nicht regelmäßig wellen vor der Tür hat, sollte zu Beginn an einer 2.0 Wasserskianlage oder an einem Boot mit Zugseil üben. Es ist auch möglich, das man sich von einem Freund mit einem Seil anziehen lässt, der am Ufer damit losrennt. Das ist auch sinnvoll, wenn man als ziel den Ocean hat. Es reicht für manche SUP-Foils sogar schon ein einfacher Elektroaußenborder. Kitesurfen ist auch eine Variante. Mit dem Bungee-Seil (catapult start) kann man sehr flexibel und Kostengünstig üben und Spaß haben. Allerdings ist der Wasserstart mit Bungee recht schwierig. Beim Sprungstart mit Bungee brauch man zwar etwas Übung bis die Füße richtig landen, ist dann aber sehr flexibel, da man auch allein üben kann.  Durch abwechselndes pumpen und Bungee spannen wird man auch im Winter mit einem 5/4/3er Wetsuite nicht kalt und hat ein perfektes Workout. Da ich nach dem Foil-Pumpen immer kurz pause mache, schaffe ich etwa 10 Starts in der Stunde. Zu zweit schafft jeder genauso viel, da man sich abwechselt. Ein Sprungstart ohne Bungee mit Anlauf vom Steg auf ein Sup-Foil mit Paddel ist auch möglich genauso wie das seitliche anschieben und aufspringen vom Steg aus. Zum Start in der Welle findet man viele Videos im Netz. Allerdings ist der take off mit einem SUP-Foil aus dem glatten Wasser (ohne Welle) sehr interessant. Dafür benötigt man eher große Foils mit viel "Lift" bei niedriger Geschwindigkeit. Wer sich anfangs von ein paar Übungssession nicht abschrecken lässt, wird danach extrem angesteckt sein! Das Gefühl ist unglaublich... Wer den Lernprozess deutlich verkürzen will kommt einfach zu 2Wave. Wir beraten dich gern bei allem was du über Foil-surfing wissen möchtest.

Foilsurfing mit 2Wave

Das die Wellen bei uns perfekt für Foil-Surf-Einsteiger geeignet sind haben wir 2018 das erste mal gemerkt. Da ein Foil sehr wenig druck benötigt, können wir sogar die Mittelwelle, die zwischen den beiden äußeren im rechten Winkel zum boot läuft nutzen. Wir haben so die Möglichkeit, jemanden mit Seil anzuziehen und zunächst in der Mitte mit einem langsamen und fließenden Übergang eine sanfte Welle unter dem Foil aufzubauen. Das funktioniert sogar schon bei etwa 10-15km/h. Für Foil-Beginner sind hier die Fortschritte enorm, da man schnell die Angst verliert und so erstmal ein paar wichtige Grundeigenschaften "erfühlen" kann. Für die meisten bietet sich hier ein SUP-Foil an, da man gleich im stehen startet und so mehr Zeit hat sich auf das eigentliche Foilsurfen zu konzentrieren. Wir passen die Geschwindigkeit vom Boot und damit die Wellen immer dem Foilsurfer an. So muss man zunächst auch nicht schauen, wo die Wellen laufen, sondern kann sich in Ruhe auf das Gleichgewicht konzentrieren. Wie groß die Fortschritte sind, ist unterschiedlich, aber wir haben von Anfang an gemerkt, das man mit jedem Start besser wird und nach jeder Session auch deutliche Fortschritte gemacht hat.

Feeling

Das es irgendwann etwa gibt, was die Möglichkeiten beim Wellenreiten so dermaßen erweitert, hätte ich kaum für möglich gehalten. Wenn die Welle anfängt zu schieben, spürt man die Energie ähnlich wie auf einem normalen Surfboard, nur das die Bewegungen fließender sind. Zusätzlich spürt man aber noch deutlich mehr. Durch das pumpen fühlt man sich einerseits wie ein Delfin, der durchs Wasser schneidet und andererseits wie ein Vogel der knapp über der Wasseroberfläche mit langsamen Flügelschlägen dahingleitet.

fit for Foil

Wer mit Foilsurfen starten möchte, sollte nicht unbedingt zu viel Übergewicht haben und eine gute Grundfitness. Seit über 20 Jahren arbeite ich teils haupt-und teils nebenberuflich als Berater für Nährstofftransport. Meine Erfahrungen im Leistungssport haben mir gezeigt, wie wichtig maximale Zellenergie ist. Eigentlich nicht nur für Sportler, aber gerade da trennt sich das Feld. Auf der Welle ist Foilsurfen entspannt aber beim pumpen kann die Ernährung enorm helfen, da man mit jeder Pumpsession an die Körperlichen Grenzen geht oder besser gehen will ;-). Wenns erstmal läuft will man beim nächsten Ritt weiter kommen und das setzt dann regelmäßiges Training und eine abgestimmte Ernährung voraus. Du kannst mich gern dazu kontaktieren.

Kalkulierbares Risiko für Verletzungen

Da man sehr kleine Wellen surfen kann, die nichtmal brechen, muss man auch nicht ins Lineup. Das macht Foil surfing auch nicht zwingend zu einem Risikosport. Ich selber habe langsam begonnen und mit jedem Sturz mehr Vertrauen bekommen, das der Foil nicht zu nah an der Kopf kommt. das wäre in einer größeren brechenden Welle durchaus für alle, die in der Nähe sind gefährlich. Darum würde ich das keinem Empfehlen. Konzentriert man sich auf kleinere Wellen oder die Wellen, die am Meer weiter draußen ohne zu brechen laufen, wird jeder Skeptiker die Angst schnell verlieren.